Die Grüne Gentechnik oder Agrogentechnik

ist die Anwendung gentechnischer Verfahren im Bereich der Pflanzenzüchtung, deren Ergebnisse transgene Pflanzen oder gentechnisch veränderte Pflanzen genannt werden. Insbesondere bezeichnet der Begriff Verfahren zur Herstellung von pflanzlichen gentechnisch veränderten Organismen (GVO), in deren Erbgut gezielt einzelne Gene eingeschleust werden. Die Grüne Gentechnik ist somit Bestandteil der Grünen Biotechnologie.

Die Grüne Gentechnik unterscheidet sich von der herkömmlichen Züchtung, indem sie einzelne Gene gezielt transferieren und dabei Artgrenzen sowie andere Hindernisse (wie etwa Unfruchtbarkeit) leichter überschreiten kann und aufgrund der speziellen mikrobiologischen Technik nur in Labors möglich ist. Die herkömmliche Züchtung nutzt meist spontane Genveränderungen (Mutationen), deren Ausprägung nicht gezielt in der Zelle provoziert wird, sondern durch äußere Einflüsse hervorgerufen wird. In beiden Fällen ist vor weiterer Züchtung eine selektive Sichtung der Mutationen erforderlich. (Quelle: Klick hier)

So weit die Definition laut WIKIPEDIA. Wir weisen darauf hin, dass wir die Argumente zur Begründung der Einführung der Grünen Gentechnik, nicht teilen.

 

Hier unsere Meinung und unsere Quellen bezüglich der „Grünen Gentechnik“

Kaum eine Technologie der Neuzeit ist so umstritten wie die Gen—Technik. Obwohl hinreichend nachgewiesen ist, dass diese „Technologie“ nicht nur vollkommen überflüssig, sondern auch widernatürlich und schädlich ist, breitet sie sich immer weiter aus. Dabei werden drei alte und bisher sehr erfolgreiche „Waffen“ eingesetzt, die ANGST, der Glaube an eine „unabhängige“  WISSENSCHAFT und die „überzeugende“ Argumentation völlig unbedarfter und von der Wirtschaft abhängige POLITIKER.    Hierzu passt diese Sendung im BR2: Klick hier  (Lobbykratie 2010 vom 19.12.2010)

 

Die wichtigsten „Argumente“ pro Gentechnik:

· Der Bevölkerungszuwachs der mit herkömmlichen Anbaumethoden angeblich nicht mehr ernährt werden kann;

· Wasserknappheit oder zu viel Wasser, je nachdem was gerade gebraucht wird;

· Klimawandel und Trockenheit;

· Weniger Einsatz von Pestiziden;

· Mehrertrag durch weniger Anfälligkeit gegenüber Krankheiten und „Ungeziefer“;

· Heilversprechen durch Anreicherung mit Vitalstoffen; (z.B. der sog. „Goldene Reis“);

· Unbedenkliche Verstoffwechslung bei Mensch und Tier;

· Ganz normale Fortsetzung der Pflanzenzüchtung auf innovativer Ebene;

· Machbares Nebeneinander mit herkömmlichen Anbaumethoden;

 

Und hier die Gegenbeweise für diese „Argumente“:

 

1. „Plädoyer für eine gentechnikfreie, zukunftsfähige Landwirtschaft“ Komplettes Dokument: Klick hier

 

2. Das Buch „Saat der Zerstörung“ von F. William Engdahl  über die Hintergründe, Hintermänner und machtpolitischen Entscheidungen zur Einführung der „Gentechnik“.  (KOPP—Verlag).

 

3. Die Dokumentarfilme:

·  „Risiko Genfood—der Fall Arpad Pusztai“ , einer der ersten Biologen, der mit Gentechnik umgeht, fällt in Ungnade, weil er im TV die Wahrheit sagt:  (die.story@wdr.de, März 2008), 

· „Leben außer Kontrolle“ , u.a. mit Percy Schmeiser, ein kanadischer Farmer, dem durch Monsanto sein Lebenswerk zerstört wurde.

· „Arme Sau“, ein deutscher Schweinezüchter kämpft um sein Recht auf die Züchtung einer ganz normalen Schweinerasse, die Monsanto für sich beansprucht.

· „Monsanto mit Gift und Genen“ , unglaublich aber wahr, diese „Firma“ ist immer noch am Markt. Quelle: Klick hier

 

4. „Leben mit Zukunft“, Dr. Stefan Lanka, Biologe und Virologe, überführt die sog. „Gentechnik“ als gefährliche Mogelpackung und stellt im Sonderhaft  „GenTechnik Der aktivierte Tod“ u.a. klar:.

 

„Tatsächlich ist das, was unter Gentechnik vorgelogen wird, nichts anderes als eine totale Überzüchtung, die den Einsatz von noch mehr Chemie in der Landwirtschaft erfordert und das Einbringen von kringel förmigen Strukturen, die man Plasmide nennt und die aus Bakterien gewonnen werden, in die Erbsubstanz von Pflanzen, Tieren und Menschen, in denen diese Plasmide nicht vorkommen. Hierdurch wird unsere menschliche Erbsubstanz unkontrolliert aber sicher zerstört.“

 

(Fortsetzung folgt)

U.a.   Warum Gentechnik ?   Wie funktioniert Gentechnik ?  Was bewirkt Gentechnik ? Woher kommt die Gentechnik ? Die Gen—Tests. Die Zukunft der Gentechnik. Wie aber raus …?

 

 

 Und hier die „Erfolgsserie“ der Gentechnik:

 

Das sollten Sie wissen !

Auszüge aus einer Reihe von Untersuchungsergebnissen zur Problematik „Gentechnik“: ( über uns als PDF erhältlich)

 

- Fütterung von genmanipuliertem Mais an Ratten: 90 Tage später (!!!!!!!) : Veränderungen des Blutbildes, starke Erhöhung des Blutzuckers, Entzündungen und Schrumpfungen der Nieren (Prof. Gilles-Eric Séralini, Universität Caen, Frankreich)

- Menschliche Zellen mit dem Monsanto-Unkrautvernichter „Roundup“ behandelt: Feststellung schädlicher Einflüsse durch Pflanzengift – Beeinträchtigung der Sexualhormone nicht auszuschließen, die zu Fortpflanzungsstörungen und Problemen während Schwangerschaften führen. (Prof. Gilles-Eric Séralini, Universität v. Caen, Frankreich, zdf, 25.08.04 „Zu Grunde manipuliert oder optimiert? Experten streiten über Nutzen und Schaden von Genfood“

- Fütterung von BT-Mais an 60 Kühe – nach 3 Jahren alle krank geworden, klebriger Durchfall, viele starben. Innere Organe entzündet, Calciumwerte im Blut sanken gegen Null, Euter nach außen durchgebrochen, missgebildete Kälber geboren. (Fall Gottfried Glöckner)

- Unfruchtbarkeit bei Schweinen, krebsähnliche Veränderungen bei Mäusen. (Engdahl, Pascalstudie von Paris, 28.01.05)

- Genmanipulierte DNA können auf Bakterien im menschlichen Darm übertragen werden

- Hühner haben eine doppelte Sterblichkeitsrate (Zeitfragen Nr. 22.04 von F. W. Engdahl)

- Pollen von gentechnisch verändertem BT-Mais riefen bei philippinischen Bauern und Bäuerinnen, in dessen Umgebung des Dorfes der Mais angebaut wurde, massive Darm- und Atemwegserkrankungen hervor. Der norwegische Wissenschaftler Terje Traavic, Direktor des norwegischen „Instituts für Gen-Ökologie“ stellte fest, dass die Krankheit der Bauern und Bäuerinnen eine Immunreaktion auf den BT-Mais sei. („Gen-Pflanzen: Gefahr für Menschen und Umwelt?“ PM-Magazin 11/2004 S. 13)

- Erstmals haben Wissenschaftler Gentechnik-Spuren in Kuhmilch nachgewiesen. Bisher galt, dass Gentechtierfutter in Nahrungsmitteln nicht mehr nachweisbar ist, was hiermit nun widerlegt wurde. Die Studie wurde allerdings 3 Jahre unter Verschluss gehalten! (Weihenstephaner Forschungszentrum für Milch und Lebensmittel Bayern)

- Fütterungsversuche an Ratten mit genmanipuliertem Mais, der ein Insektengift produziert: Die Tiere wiesen Gesundheitsschäden auf. Die Dokumente über diesen Versuch hatte Monsanto geheimgehalten und wurde von Greenpeace – mit Erfolg – gerichtlich herausgeklagt. (Brisante Experimente, 22.06.05 www.greenpeace )

- Studie an Mäusen weist Übergang von DNA aus der Nahrung auf den Organismus nach und damit mögliche Wirkungen auf das Immunsystem (Studie des Shaare Zedek Medical Centers Jerusalem, Gastroenterology 2004, Volume 126 —2). Auszüge aus einer Reihe von Untersuchungsergebnissen zur Problematik „Gentechnik“:

- Bruchstücke von Nahrungs-DNA (GVO-Soja und Mais) werden in die Lymphgefäße und von dort in die Blutbahn und in einzelne Organe von z.B. Mäusen, Kühen, Hühner und Schweinen aufgenommen. „Selbst in der Milch und im rohen Schweinefleisch konnten Spuren von Nahrungs-DNA nachgewiesen werden. Bei Nematoden konnte gezeigt werden, dass Nahrungs-DNA in der Lage ist, Gene stillzulegen. ... Diese Befunde weisen darauf hin, dass in der Risikoabschätzung von GVO der bisherige Fokus auf gesundheitliche Wirkungen durch Proteine möglicherweise zu eng gefasst war. ... Die Datenlage zur Abschätzung der Lebensmittelsicherheit ist sowohl für die gentechnisch veränderte Roundup-Ready-Sojabohne als auch für gentechnisch veränderten BT-Mais unzureichend.“ (Werner Müller, Gentechnikexperte der österreichischen UmweltorganisationGlobal 2000 in „Erkenntnisreiche Mäusefütterung?“, Brigitte Zarzer, 12.10.04 )

- „Unabhängige Wissenschaftler weisen in Tierversuchen immer wieder Missbildungen von Nieren, Leber oder Blutbild durch Gen-Pflanzen nach.“ (Umweltnachrichten 100/2004 S.23)

- 40%ige Zunahme ernährungsbedingter Erkrankungen seit der Einführung von Genpflanzen in den USA (Umweltnachrichten 100/2004 S. 23), das ist ein 2- bis 10-facher Anstieg zu vorher. (ISIS Report 3. November 2001: „Nahrungsbedingte Erkrankungen in den USA zwei- bis zehnfach gestiegen“)

- „Wir verdächtigen die Belastung durch Pestizide als Beitrag zu dem alarmierenden Anstieg von Allergien und anderen Krankheiten“ (British Society for Allergy, Environmental und Nutritional Medicine, „Plädoyer für eine gentechnikfreie zukunftsfähige Welt“, ISP 15.06.2003, S. 25)

- Eindringen von transgener DNA in das Genom von Säugetierzellen, was die Möglichkeit des auslösen von Krebs erhöht. Die Möglichkeit kann nicht ausgeschlossen werden, dass das Füttern von GVO-Produkten wie Mais an Tiere auch Risiken befördert. .. auch für die Menschen, die Tierprodukte konsumieren. (ISP „Plädoyer für eine gentechnikfreie zukunftsfähige Welt“ ISP 15.06.2003 Seite 3/4 )

- Gentechnologische Produkte sind potenziell gefährlicher als traditionelle Nahrungsmittel: Durch die Gentechnik können gefährliche neue Allergene und Toxine in Nahrungsmittel eingeführt werden. Bakterien, die genetisch verändert wurden, um große Mengen des Nahrungsmittelzusatzes Tryptophan herzustellen, haben toxische Verunreinigungen produziert, durch die 37 Menschen ums Leben kamen und 1500 bleibend gelähmt wurden (aus: „Genmanipulierte Nahrung — eine ernste Bedrohung der Gesundheit“, Seite 4 www.netlink.de/gen/fagand.html). Sogar die Cousine des ProLeben-Mitglieds Volker Helldorff war persönlich davon betroffen – die Krankenkasse zahlt dann eine Rente, der Verursacher kommt ohne weitere Folgen davon.

- Die Forscher am York Lebensmittel-Labor fanden heraus, dass Lebensmittelallergien in Zusammenhang mit Soja im letzten Jahr um 50 % zugenommen haben. Die Studie – durchgeführt von Europas führenden Spezialisten in Sachen Lebensmittel-Verträglichkeit – hat gezeigt, dass Gesundheitsbeschwerden durch Soja – dem Bestandteil, der am meisten mit genmanipulierter Nahrung assoziiert wird – innerhalb des letzten Jahres von 10 je 100 Patienten auf 15 je 100 Patienten zugenommen haben. „Das liefert einen echten Beweis dafür, dass genmanipulierte Nahrung einen greifbaren, schädlichen Einfluss auf den menschlichen Körper haben könnte.“ (Soja-Allergien sind im letzten Jahr dramatisch angestiegen.“ www.netlink.de/gen/Zeitung/1999/990312b.htm) In den USA hat die Rückholung von genverseuchten Ernteprodukten einen Verursacher über 1 Milliarde US-Dollar gekostet! Das wäre nie bezahlt worden, würden GVOs unschädlich und harmlos sein!

 

Aus diesem Grund hat der Arbeitskreis Ökologie/Gentechnik e.V. am 1.Oktober 2008 eine Unterschriftensammlung gestartet

und sammelt eine Million Unterschriften für ein EU-Referendum zum Thema Gentechnik! Sammeln Sie mit!

Unterstützen Sie die Sammlung mit einer Spende!

Weitere Informationen und Materialien direkt bei Gerhard Schröder

Tel.: 0391 610 80 26, E-Mail: gerschroe@akoekgen.org

Gentechnik

Arbeitskreis „Ökologie / Gentechnik“ e.V.