Im Rahmen der Ausgestaltung „Regionaler Wirtschaftskreisläufe“ arbeiten wir z.Zt. an verschiedenen Projekten. Unser wichtigster Kooperationspartner ist dabei der Verein „NeuDeutschland“ . Klick hier

 

Unsere Projekte im Einzelnen:

 

1. „Markt der Gemeinsamkeiten“. Hier gestalten wir ein brach liegendes Gelände, am südlichen Stadtrand von Magdeburg so um, dass ein Begegnungszentrum in Mitten der Natur entsteht.  Die nähere Beschreibung des Projektes erfolgt weiter unten.

2. Unsere Exponate auf der „Messe NeuDeutschland“, die wir nunmehr in die Praxis umsetzen und für Mitglieder nutzbar machen.

 

A.)     Das „Wenz—Eco - Dyn Bodenbearbeitungssystem“ . Für die Einführung dieses Systems in Sachsen Anhalt, suchen wir  Landwirte, die in Kooperation mit uns und „NeuDeutschland“, dieses System einsetzen möchten. Es handelt sich nicht um die Erprobung des Systems, die ist schon seit Jahren abgeschlossen, es geht um den sofortigen Einsatz.

 Unser Slogan: „Sie stellen die Fläche—wir stellen das System“.   30—40 l Dieselkraftstoff / ha komplett bestellter Fläche, gegenüber 90 –120 l nach herkömmlichen Methoden, das ist doch überlegenswert oder ?

 

B.) Das HHO—System für Verbrennungsmotoren. Motto:  Wir fahren bald mit Wasser—die Industrie kann weiter schlafen!

 

C.) Der „Tesla—Turm“,  freie Energie. Der Mensch hat das Recht, Energie genau so kostenfrei zu erhalten, wie die Luft zum atmen, denn Beides wird vom Universum kostenlos bereitgestellt !!! 

 

Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, schicken Sie uns eine Mail <gerschroe@akoekgen.org> oder ein Fax: 0391-6108026

 

Unser Grundsatz lautet ab sofort:

Wir fragen nicht mehr, was wir dürfen,

sondern nur noch was wir können !

 

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Projekt

 

Markt der Gemeinsamkeiten

 

Wir gestalten ein brachliegendes Gelände so um, dass ein „Markt der Gemeinsamkeiten“  und eine Stätte der Begegnung von Generationen entsteht und  damit ein Farbtupfer in unserer schönen Stadt Magdeburg gesetzt wird, der Zukunftsoptimismus verbreitet.  

Es soll die enge Verbundenheit und gegenseitige Abhängigkeit von Pflanze, Tier, Mensch und Umwelt in verschiedenen Sektionen dargestellt werden.

 

Magdeburg, am 14. September 2010

 

Arbeitskreis Ökologie/Gentechnik e.V.

Schlehenweg 26

39118 Magdeburg

 

Tel./ Fax: 0391- 610 80 26

 

 

 

Textfeld: Inhaltsverzeichnis

Teil 1:     Hintergrund 

 

Teil 2:     Kurzübersicht

 

Teil 3:     Einleitung

 

Teil 4:     Projektübersicht und Ressourcenplanung

 

Teil 5:     Aktivitätsplan

 

      5a:    Aktivität  1

 

      5 b:   Aktivität  2

 

      5 c:    Aktivität  3

 

      5 d:    Aktivität  4

 

Teil 6:    Schlussbetrachtung

 

Teil 7 :    Anlagen

 

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Hintergrund

 

Hintergrund des Projektes „Markt der Gemeinsamkeiten“ bildet die Vorstudie zum Pilotprojekt „Mensch Umwelt REWA“. Diese Vorstudie wurde durch den „Verein zur Förderung der Integration der tschechischen Republik in die EU e.V.“ im Jahre 1999 erstellt und durch das Regierungspräsidium Dresden gefördert. Der Studienraum ist das deutsche und tschechische Erzgebirge. Herr Schröder, als einer der Initiatoren dieses Projektes, hat diese Vorstudie dem Arbeitskreis zur Verfügung gestellt, weil der Inhalt wertvolle Hinweise für die praktische Umsetzung des vorliegenden Projektes liefert.

Grundlage für die Entscheidung, das Projekt hier in Magdeburg zu verwirklichen, bildet jedoch die Satzung des Arbeitskreises „Ökologie/Gentechnik“e.V.

„Der Verein tritt ein für ein Leben des Menschen im Einklang mit der Natur, in dem die Freiheit der Persönlichkeit oberste Priorität hat und strebt eine gentechnikfreie, zukunftsfähige Welt an.“

Der Entschluss, das Projekt zunächst in einem begrenzten Gelände darzustellen wurde auf der Vorstandsitzung am 24.06.2010 gefasst.

Nach mehreren Aussprachen mit den Mitgliedern des Vereins und Gleichgesinnten im Rahmen der monatlich stattfindenden „Bürgerforen“ reifte der Entschluss, dafür ein Gelände innerhalb der Stadt Magdeburg zu erwerben.

Mit Unterstützung durch den öffentlich bestellten Vermessungsingenieur. Herrn Dietwald Hartmann, wurde das Gelände Schönebecker Straße – Sandbreite besichtigt und als sehr zweckmäßig für das Projekt befunden.

Am 25.08.2010 führte Herr Schröder mit Ihrem Herrn Schneider ein Telefongespräch, in dessen Verlauf Herr Schneider empfahl, die Unterlagen für das Projekt einzureichen, was wir hiermit tun.

 

Kurzübersicht

 

Das Projekt „Markt der Gemeinsamkeiten“ will dazu beitragen, dass in einem konkret begrenzten Raum all jene Möglichkeiten zu sehen sind, die sich aus der Notwendigkeit des Zusammenlebens des Menschen mit seiner Umwelt ergeben.

Dabei sollen alle Bereiche einfach, übersichtlich und praktikabel dargestellt werden.

Die Begegnung zwischen den Generationen in einer natürlichen Umgebung soll dazu beitragen, sowohl die Achtung gegenüber der Natur als auch zueinander zu fördern.

Im unmittelbaren Marktbereich werden ausschließlich Waren und Produkte der Region angeboten. Damit wird der Forderung unserer Satzung über die Errichtung sog. „Regionaler, ökologisch ökonomischer Wirtschaftskreisläufe“ Rechnung getragen.

 

Einleitung

 

Die Idee, das Projekt „Markt der Gemeinsamkeiten“ in die Praxis umzusetzen, ist im Ergebnis vieler Aussprachen und praktischer Handlungen mit kompetenten Partnern entstanden. Dabei gab es Höhen und Tiefen, Erfolge und Rückschläge, die jedoch in Summe wesentlich dazu beigetragen haben, dass schließlich ein machbares Projekt entstand.

Dazu trugen auch die Erfahrungen bei, die Herr Schröder während der Erstellung der bereits erwähnten Vorstudie, sowohl im deutschen als auch im tschechischen Teil des Erzgebirges sammeln konnte. Gespräche mit Bürgermeistern, Vereinen, Unternehmen der Abfallverwertung, Humusherstellung, der naturnahen Abwasseraufbereitung, der Energiegewinnung aus Sekundärrohstoffen und aus Kleinstwasserkraftanlagen, aber vor allen Dingen mit Agrar-Unternehmen schärften den Blick für die Realität und die Machbarkeit von Projekten.

Mit der Ausrichtung auf eine gentechnikfreie, zukunftsfähige Landwirtschaft, deren Grundlage das „Plädoyer für eine gentechnikfreie, zukunftsfähige Landwirtschaft“ ist, das von 16 unabhängigen Wissenschaftlern aus aller Welt erstellt und am 15.06.2003 in London der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, befinden wir uns zudem in voller Übereinstimmung mit dem am 19.08.2010 durch den Stadtrat Magdeburg gefassten Beschluss zur Errichtung der „Gentechnikfreien Region Stadt Magdeburg“, was uns natürlich besonders freut.

Möglicherweise hat unsere Kampagne „Eine Million Unterschriften zum Referendum für ein gentechnikfreies Europa“ der sich bereits 140.000 Bürgerinnen und Bürger aus 13 Ländern angeschlossen haben, mit dazu beigetragen, diesen Beschluss herbeizuführen.

Mit unserem Projekt möchten wir dazu beitragen, dass unsere Heimatstadt mit einem weiteren bunten Pünktchen verschönert wird.

 

Projektübersicht und Ressourcenplanung

 

Das Projekt unterteilt sich in 4 Aktivitäten, die je nach Personalstärke nacheinander oder parallel ausgeführt werden. Insgesamt rechnen wir mit 20-50 Personen, die anfangs mitarbeiten werden. Die einzelnen Aktivitäten werden durch spezielle Teams bearbeitet und durch Projektleiter geführt, denen entsprechende Fachkräfte beratend zur Seite stehen.

Sofort, nachdem uns das Gelände zugesprochen wird, beginnen wir mit der Arbeit. Die Zeitdauer bis zur Vollendung aller Aktivitäten wird sich über zwei Jahre erstrecken. Eine frühere Fertigstellung liegt durchaus im Rahmen des Möglichen, da wir schon sehr viel Zuspruch erfahren haben. Die Verantwortung für das Gesamtprojekt liegt beim Vorstand des Vereins, wobei sich jedes Vorstandsmitglied einer bestimmten Aktivität widmen wird.

Für größere Erdarbeiten, werden wir Klein- und mittelständische Unternehmen gewinnen, die uns auf Spendenbasis die entsprechenden Geräte zur Verfügung stellen oder spezielle Arbeiten ausführen. Mit drei größeren Agrar–Betrieben stehen wir bereits in Verbindung. Ein Antrag auf Fördermittel wird gestellt.

 

Aktivitätsplan

 

Wie aus dem beiliegenden Bild ersichtlich ist, enthält das Projekt mehrere in sich geschlossene Elemente. Ein Wegenetz, einen Kräuter-Schaugarten, Kinderspielplatz, Marktplatz, Gemeinschaftshaus, Musterfelder, Quelle–Bachlauf und Teich und ein Tiergehege. Obwohl das Gesamtprojekt eine Einheit bildet, wird es in einzelne Aktivitäten unterteilt, um die Verantwortlichkeiten zielgenau planen zu können. Begonnen wird mit dem Weg vom Eingang zum Kräutergarten und zum Marktplatz. Je nach Wetterlage wird mit dem Aushub für den Teich begonnen und das Gesellschaftshaus errichtet. Die Felder sollten bis zum Frühjahr bestellfertig sein. Ebenso soll ein Frühjahrsmarkt 2011 durchgeführt werden. Mit der Ausgestaltung des Kinderspielplatzes wird im Sommer begonnen. Im Backofen soll im Spätsommer 2011 das erste Brot gebacken werden. Das Tiergehege wird als letztes errichtet.

 

Aktivität 1

 

Die Zielstellung dieser Aktivität ist die Errichtung des Wegenetzes und wird sich über den gesamten Zeitraum der Ausgestaltung des Gesamtprojektes erstrecken. Hierzu zählen auch die Aufstellung von Bänken, Pflanzen von Bäumen und Buschgruppen, Einrichten von Ruhezonen usw.

 

Aktivität 2

 

Zielstellung ist das Anlegen des Kräuter- Schaugartens und der Musterfelder. Projektleiterin ist hier eine erfahrene „Kräuterhexe“, die sich schon auf ihre Arbeit freut. Für die Musterfelder stehen uns zwei erfahrene Landwirte zur Verfügung, die ökologischen Landbau und Landbau mit eigens hergestellten Mikro Organismen betreiben.

Der Kräutergarten wird eine Art Lehrpfad mit ausgeschilderten Kräutern. Auf den Musterfeldern wollen wir Landbau früherer Zeiten, ohne den Einsatz jeglicher chemischer Produkte, aber mit wirksamen natürlichen Düngemitteln (EMO) zeigen, die auch im Kräutergarten und bei den Bäumen und Sträuchern zum Einsatz kommen. Hier stehen uns mehrere praxiserprobte Produkte und Verfahren zur Verfügung aber auch Leute vom Fach als Berater.

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Aktivität 3

 

Diese Aktivität umfasst den Bau des Gemeinschaftshauses, des Backofens und der Anlage zur Erzeugung „Effektiver Mikro Organismen“. Für alle drei Bereiche stehen uns kompetente Partner zur Seiet. Das ist besonders deshalb wichtig, da sowohl das Gemeinschaftshaus als auch der Backofen in Lehmbauweise errichtet werden.

 

Aktivität 4

 

Mit dieser Aktivität wird die Grundgestaltung des Geländes abgeschlossen, obwohl selbstverständlich danach laufende Verschönerungen erfolgen. Innerhalb dieser Aktivität werden der gesamte Teich-Bereich, der Kinderspielplatz und das Tiergehege gestaltet.

 

Schlussbetrachtung

Der Arbeitskreis Ökologie/Gentechnik e.V. kann auf einen großen Erfahrungsschatz verweisen, der die Gewähr dafür bietet, dass die in den Aktivitäten genannten Teilprojekte auch verwirklicht werden können. Durch jahrelange Verbindung mit kompetenten Partnern, auf den unterschiedlichsten Gebieten besteht die reale Möglichkeit, das Projekt so wie hier beschrieben auch in  der Praxis gestalten zu können.

Uns geht es nicht um eine kommerzielle Nutzung mit dem Ausblick Gewinne zu erwirtschaften, sondern wir möchten dazu beitragen, dass in Magdeburg ein weiterer „Bunter Punkt“ entsteht und ein schon länger brachliegendes Gelände, einer gemeinschaftlichen Nutzung zugeführt wird. Diesem Anliegen wollen wir mit dem Namen „Marktplatz der Gemeinsamkeiten“ gerecht werden.

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie mit unserem Projekt überzeugen können und stehen für persönliche Gespräche jederzeit zur Verfügung

 

 

 

Gerhard Schröder

Vorsitzender

 

Anlagen:

1. Vereinssatzung

2. Verzeichnis der Partner

3. Das Gelände im jetzigen Zustand

4. Bildliche Darstellung des Projektes mit den Aktivitäten

 

 

 

 

 

Projekte

Arbeitskreis „Ökologie / Gentechnik“ e.V.